Warum man alte Installations-CD's nicht wegwerfen sollte
Die Sicherung von alten Installationsquellen kann beim Restore und der Virtualisierung von alten Servern sehr hilfreich sein.
Ich habe die letzten Tage und Wochen einige alte Server von alter Hardware und aus Xen Umgebungen hin zu VMWare VSphere migriert. Hierbei sind die alten Installationscd's eine große Hilfe, wenn nicht sogar zwingend notwendig. Als Beispiel war unter den Servern ein System mit der Version SuSE-Linux 6.1, die schon etwas in die Jahre gekommen ist. Legt man die Festplatten in der neuen VM mit einer aktuellen Version einer LiveCD an wird man keine Freude beim mounten der Partition mit dem alten Kernel haben. Auch ext2 Dateisysteme sind Versionsbedingt nicht kompatibel und am einfachsten ist es die Partitionierung und Formatierung gleich mit der alten Installationscd zu erledigen.
Also nichts leichter als das, hab ich die ganzen alten SuSE und RedHat Installationsmedien in ISO-Files ausgelesen und aufs NFS-Share geschoben. Somit sollte für alle Eventualitäten vorgesorgt sein.
Ein weiterer Vorteil ist im Falle eines Kernelfehlers sind die Livecd's in der Lage das installierte System anzubooten.
So kann ich auch Systeme die ich nicht auf höhere Versionen migrieren kann weiter in der virtuellen Umgebung betreiben.
Grüße
Dominik

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